Infostände 2017

Wutzrock ist ein Umsonst & Draußen-Festival und Wutzrock ist politisch. Alles, was bei Wutzrock passiert ist ehrenamtlich, selbst organisiert und solidarisch selbstbestimmt. Dafür steht Wutzrock und dafür setzt Wutzrock sich ein. Es gibt viele Wege, diese Welt nachhaltig ein bisschen solidarischer, demokratischer und weniger kommerziell zu machen. Deshalb bietet Wutzrock auf dem Festivalgelände Raum für Initiativen, die sich und ihre Ziele vorzustellen. 

Dieses Jahr sind folgende Initiativen vor Ort vertreten:

Politzelt

Politzelt

Viva con Agua

Viva con Agua

Jamel rockt den Förster

Jamel rockt den Förster

Frauen Notruf Hamburg

Frauen Notruf Hamburg

Sea-Watch e.V.

Sea-Watch e.V.

Atomtransporte stoppen

Atomtransporte stoppen

Büro für Offensivkultur

Büro für Offensivkultur

Infoladen Wilhelmsburg

Infoladen Wilhelmsburg

Partyprojekt Odyssee

Partyprojekt Odyssee

Verein(t) gegen Rechtsextremismus!

Verein(t) gegen Rechtsextremismus!

Deutsche Friedensgemeinschaft

Deutsche Friedensgemeinschaft

terre des hommes

terre des hommes

Tierschutz in Aktion

Tierschutz in Aktion

Politzelt

Wo sich die emanzipatorischen/revolutionären Bewegungen treffen

Wir möchten alle Besucher*innen von unserer Idee begeistern, dass eine Welt ohne die uns auferlegten Grenzen und Abhängigkeiten sowohl möglich als auch notwendig ist! Im Politzelt könnt ihr euch über linkspolitische Themen von Antifaschismus über Kapitalismuskritik bis hin zu vielen weiteren spannenden Themen informieren.

Als Schwerpunktthema haben wir in diesem Jahr das Thema Queerness gewählt, dem wir uns auf verschiedene Weise widmen möchten. Während des offenen Politzelts wartet eine Ausstellung in Form von Wandtafeln auf euch, die sich mit der Fluchtursache sexuelle Orientierung bzw. sexuelle Identität beschäftigt. Die FLITtchen Kneipe stellt sich gemeinsam mit dem Trans*tresen als regelmäßige Anlaufstelle in Hamburg vor. Am Sonntag steht das Zelt dann im Zeichen der Kunst: Wir freuen uns sehr darüber, Werke der Künstlerin Lou Kordts ausstellen zu dürfen, die mit queerness, trans-ness, Widerständigkeit und/oder Verletzlichkeit zusammenhängen. Außerdem bieten wir euch das gesamte Wochenende über sowohl Raum für Lektüre und Austausch, einen Vortrag der Aktivistin Hanna Poddig zum wichtigen Thema Atomtransporte als auch viele schöne Dinge, die gegen Spende oder als Soli-Verkauf angeboten werden. Vor allem findet ihr hier einen gemütlichen Raum, um nett beieinanderzusitzen, euch an den Ständen schlauzumachen und dort Kontakt zu anderen politisch Interessierten sowie zu Politgruppen aus Hamburg und Umgebung zu knüpfen!

Politzelt-Programm

Freitag, 14.07.2017

ab 17 Uhr

Offenes Politzelt mit Infoständen

Samstag, 15.07.2017

ab 11 Uhr

Atomtransporte stoppen!
Workshop mit Hanna Poddig

ab 14 - 17 Uhr

Siebdruck-Workshop mit dem Siebdruckkollektiv
Bringt gern eure eigenen Textilien mit

ganztägig

Offenes Politzelt mit Infoständen

Sonntag, 16.07.2017

ab 12 Uhr

Ausstellung von Lou Kordts sowie des Theo Collectives

Viva con Agua

ALLE FÜR WASSER ♥ WASSER FÜR ALLE

Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich dafür einsetzt, dass alle Menschen weltweit Zugang zu sauberem TRINKWASSER haben. Um dieses Ziel zu erreichen, fördern wir Wasserprojekte und Aktionen im In- und Ausland und verbreiten dabei jede Menge Lebensfreude. Wir sind der festen Überzeugung, dass sich auch ernste Themen dieser Welt mit Freude angehen lassen. Wir sind ein offenes Netzwerk, in dem sich jede/r einbringen und engagieren kann. Spreche uns einfach am Infostand an, wenn du Lust hast Dich zu informieren oder zu engagieren.

Foto: Andreas Hornoff

Jamel rockt den Förster

Rockmusik für Demokratie und Toleranz

Liebe Besucher/innen des Wutzrock-Festivals, ein äußerst erfolgreiches Festival liegt hinter uns. Zum zweiten Mal in der Geschichte unseres Festivals war es ausverkauft. Dafür, dass unser Engagement auf diese Weise eine solche Resonanz erlebt, auch an Euch, die in Jamel waren, sich dafür engagieren oder spenden, vielen Dank!

Doch neben dem erfolgreichen Festival und den sehr schönen Tagen mit den Helfern/innen, Besucher/innen und Bands, darf der Grund für „Jamel rockt den Förster“ nicht in den Hintergrund treten. Wir wollen weiter aufrütteln, informieren und uns engagieren, damit nicht vergessen wird, was in Jamel, aber auch in anderen Orten, passiert. Daher soll die Musik nicht der Grund sein, nach Jamel zu fahren, sondern das Interesse an dem, was bei uns passiert. Wie ein langjähriger, Ska-Punk liebender Gast immer wieder sagt: "Selbst wenn in Jamel ein Hip-Hop- oder sogar ein Techno-Festival stattfinden würde, ich würde immer hinfahren! Die Musik spielt für meinen Besuch des Festivals keine Rolle." Lasst Euch also vor Ort von den Bands und der vielfältigen Musik überraschen! Verraten wird nämlich in diesem Jahr nichts. Ein Besuch lohnt sich immer!

Aber auch diejenigen, die nicht zu uns kommen können, sei aus Termingründen oder aufgrund der Entfernung, können uns unterstützen. Unser Festival ist ein nicht-kommerzielles, ehrenamtlich organisiertes Musikfestival unter dem Motto „Rockmusik für Demokratie und Toleranz“. Das Festival finanziert sich nahezu ausschließlich aus Spenden und Fördermitteln unterschiedlicher, jährlich wechselnder Personen, Organisationen und Stiftungen. Zu diesen Personen kannst auch Du gehören. Du stellst damit sicher, dass wir ganz entspannt demonstrieren können, dass das Dorf Jamel keineswegs in rechtsextremer Hand und Nordwestmecklenburg ein vitaler Ort kulturellen Lebens ist. Unser Crowdfunding findet ihr unter: forstrock.betterplace.org

Vom 25.08. – 26.08.2017 werden wieder ca. 1500 Besucher/innen das Festivalgelände bevölkern, das aufgrund seiner Atmosphäre auch "Little Woodstock" genannt wird, die verschiedenen Initiativen vor Ort kennenlernen, nebenbei bei guter Musik Gleichgesinnte treffen und mit ihnen feiern. Nächsten Monat ist es schon soweit, dann habt ihr die Möglichkeit mit uns ein deutliches Zeichen zu setzen, dass Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz weder in Jamel noch in Deutschland einen Platz haben.

Wir freuen uns und zählen auf Euch!

Birgit und Horst Lohmeyer

NOTRUF für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V.

Krisenintervention – Information – Öffentlichkeitsarbeit

Der Hamburger Frauennotruf ist politisch und konfessionell unabhängig und existiert seit 1980. Das Team ist multiprofessionell und alle Mitarbeiterinnen verfügen über einen (Fach)-Hochschulabschluss und Zusatzqualifikationen sowie über eine fundierte Auseinandersetzung mit der Thematik sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen in der Gesellschaft. Der Frauennotruf ist Mitglied im Bundesverband bff: Frauen gegen Gewalt e.V. und richtet seine Beratungsarbeit nach den Qualitätsstandards und Ethikrichtlinien des Bundesverbandes. Die Arbeit wird von der Hamburger Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration durch Zuwendungen unterstützt.

KONTAKT
NOTRUF für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V.
Beethovenstr. 60 | 22083 Hamburg
Telefon: 040-255566
E-Mail: kontakt@frauennotruf-hamburg.de

Sea-Watch e.V. – Zivile Seenotrettung von Flüchtenden

Menschen retten - Öffentlichkeit herstellen - Nachahmer*innen suchen

Sea-Watch e.V. eine gemeinnützige Initiative, die sich der zivilen Seenotrettung von Flüchtenden verschrieben hat. Angesichts der humanitären Katastrophe leistet Sea-Watch Nothilfe, fordert und forciert gleichzeitig die Rettung durch die zuständigen europäischen Institutionen und steht öffentlich für legale Fluchtwege ein. Wir sind politisch und religiös unabhängig und finanzieren uns aus privaten Spenden. #SafePassage #MenschenrechteOhneKompromisse

Sea-Watch steht vehement dafür ein, dass kein Mensch mehr bei der Einreise über die Wassergrenzen Europas sterben muss.

Angesichts der humanitären Katastrophe mit Tausenden von Toten im Mittelmeer entstand 2014 die Idee für das Projekt Sea-Watch. Im Frühjahr 2015 kauften wir einen alten Kutter und bauten ihn für den Einsatz zur Seenotrettung um. Mithilfe von zahlreichen ehrenamtlichen Aktivist*innen, die das Projekt in Deutschland aufbauten oder als Crewmitglieder seit Juni 2015 im Mittelmeer zwischen Libyen und Italien mitfuhren, ist es uns gelungen, Tausende von Menschen effektiv zu retten.

Das freiwillige Engagement von Vielen ist der Kern unserer Arbeit. Sie haben uns ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in der Seefahrt, Medizin, Mechanik, Logistik, Öffentlichkeitsarbeit und vieles mehr zur Verfügung gestellt.

Foto: feinfrisch.net

Atomtransporte stoppen!

Atomtransporte durch Hamburg stoppen! Atomanlagen stilllegen!

Im Schnitt passiert zwei bis dreimal wöchentlich ein Atomtransport per Schiff, LKW oder Zug Hamburg. Trotz „Atomausstiegs“ rollen täglich Atomtransporte durch die BRD, die radioaktive Stoffe wie angereichertes Uran und Plutonium, Uranerz-Konzentrat oder Uranhexafluorid geladen haben. Diese sind für den Betrieb von Atomkraftwerken notwendig. Ein Großteil der Transporte steht in Zusammenhang mit der Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau und der Brennelementefabrik im niedersächsischen Lingen. Beide Anlagen haben eine unbefristete Betriebsgenehmigung und exportieren angereichertes Uran und Brennstäbe in alle Welt.

Atomtransporte Für das internationale Atomgeschäft spielt Hamburg eine entscheidende Rolle. Große Mengen Uran und Uranprodukte werden am Hafen umgeschlagen. Er verbindet die deutsche und europäische Atomwirtschaft mit Atomanlagen u.a. in Russland, Namibia, Brasilien, Kasachstan, Kanada, den USA und Süd-Korea. Kontrollen im Hamburger Hafen haben ans Licht gebracht: Viele dieser Transporte weisen Sicherheitsmängel auf. 2013 brannte das Frachtschiff Atlantic Cartier im Hamburger Hafen. Es transportierte Munition, Ethanol, Uranhexafluorid und Brennelemente! Es dauerte 16 Stunden bis das Feuer unter Kontrolle gebracht werden konnte. Wäre es durch die Munition und das Ethanol zu einer Explosion gekommen, hätte es eine Katastrophe geben können. Unsere Antwort: Widerstand! Wie und warum genau erfahrt ihr im Workshop am Samstag um 11:00 Uhr im Politzelt.

Büro für Offensivkultur

Netzwerk gegen den europaweit aufkeimenden Faschismus

Konstantin Wecker und Heinz Ratz gründen kulturelle „Eingreiftruppe“ gegen Rechts.

2017 ist ein sehr entscheidendes Jahr. Und es erfordert vielleicht den ein oder anderen ungewöhnlichen Schritt… Wir haben daher gemeinsam mit Konstantin Wecker das "BOK" gegründet - das Büro für Offensivkultur - das sich zu einer musikalischen schnellen Eingreifgruppe und einem wirkungsvollen Netzwerk gegen den europaweit aufkeimenden Faschismus und überhaupt jede Form von Unrecht entwickeln soll.

Wir werden des weiteren alle unsere Konzerte 2017 bis zum Tag der Bundestagswahl ohne Eintritt spielen - und mit regional oder überregional bekannten Gästen, die uns unterstützen. So wird ein deutliches Zeichen gesetzt, dass es in diesen Zeiten Wichtigeres gibt, als Kommerz und Karriere und es schließt niemanden aus, der entweder wirklich arm ist, oder z. B. gar nicht aufs Konzert gehen würde, aber trotzdem an der Netzwerkschaffung des BOK interessiert ist. Es kann auch den/die ein oder andere(n) aus der großen grauen Masse der Unentschiedenen, Skeptischen und Zögernden dazu bringen, uns zumindest mal zuzuhören - ohne vom Eintritt abgeschreckt zu sein.

Ich denke, beim Wutzrock 2017 werden wir auf viele Gleichgesinnte treffen, auf Menschen, die Musik lieben, aber auch Freiheit und Meinungsrecht und eine multikulturelle Welt, auf Menschen aber auch, die bereit sind für einen Erhalt dieser demokratischen Werte zu kämpfen!

Infoladen Wilhelmsburg

Ohne finanzielle Barrieren informieren, austauschen und politisch arbeiten

Wir, also die Leute, die den Infoladen Wilhelmsburg machen, sind ein bunter Haufen von Menschen. Wir kommen aus verschiedenen Kontexten und Zusammenhängen und beschäftigen uns mit unterschiedlichen Dingen. Uns einet jedoch, dass uns viele Dinge um uns herum nicht passen. Wir meinen zum Beispiel, dass die IBA und ihr ganzer Schnickschnack den Menschen im Viertel nicht helfen, sondern für Mietsteigerung und Verdrängung verantwortlich sind.

Außerdem möchten wir mit dem Infoladen einen Raum bieten, in dem sich ohne finanzielle Barrieren getroffen, informiert, ausgetauscht, organisiert und zusammen politisch gearbeitet werden kann.

Wir wollen unsere Leben gleichberechtigt und solidarisch miteinander gestalten und Alternativen zu Herrschafts- und Diskriminierungsverhältnissen aufzeigen. Wir hoffen, dass wir mit dem Infoladen einen kleinen Schritt emanzipatorischer Politik verwirklichen können, und die vielfachen Unterdrückungsmechanismen der kapitalistischen Realität – seien es Rassismen, Sexismen, Antisemitismus oder Homophobie – erschüttern können.

Einmal wöchentlich, zur Zeit Dienstags um 18 Uhr, trifft sich das Nutzer_innen*-Plenum, und diskutiert alles rund um die Organisation des Ladens. Wenn Du daran teilnehmen möchtest, bist Du herzlich eingeladen vorbei zu kommen.

Partyprojekt Odyssee

Akzeptanzorientierte Informationen über Partydrogen und andere Stofflichkeiten

Das Partyprojekt – Odyssee begleitet Nicht-, Gelegenheits- und Dauerkonsumenten von illegalen Substanzen in der Partyszene und informiert über die verschiedenen Stofflichkeiten. Wir wollen den Konsum illegaler Substanzen weder verherrlichen noch verteufeln, sondern sachlich darüber informieren. Wir bieten unser Know-how an ohne moralisierenden Zeigefinger, wertfrei und sachlich. Unser Ziel ist es, bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Reflexion zum Thema illegale Substanzen anzuregen und ihnen die mit dem Konsum verbundenen Risiken bewusst zu machen. Durch Vor-Ort-Aufklärung mit einem Info-Mobil und eines Chill-Out-Bereiches versuchen wir, die Konsumenten zu erreichen und ihnen Informationen über einzelne Stofflichkeiten und Safer-Use-Hinweise zur Verfügung zu stellen. Aber die Arbeit in der Partyszene muss über die Aufklärung von Substanzen hinausgehen. Für uns istgenauso wichtig, über Set und Setting zu berichten sowie die Lebenssituation des Einzelnen zu berücksichtigen und ihm/ihr die schwere Balance zwischen Alltag und Partyleben zu verdeutlichen (In-between-Situation). Bei Schwierigkeiten stehen wir mit einem Beratungs- und Vermittlungsangebot hilfreich zur Seite.

Schachcafé gegen Rechts

Verein(t) gegen Rechtsextremismus!

Es ist eine Freude zu sehen, dass ein "Spiel", wir nennen es Sport, die ganze Welt fasziniert und verbindet. Genau diese Verbindung wird zurzeit immer wichtiger. Die Faszination Schach überbrückt Sprachbarrieren und eignet sich dementsprechend hervorragend, um mit anderen Menschen Kontakt aufzunehmen. Wir vom SK Kaltenkirchen leben dieses vor, indem wir die Flüchtlinge in Kaltenkirchen zu unseren Vereinsabenden einladen.

Wir werben für ein interkulturelles Miteinander und informieren wie im letzten Jahr die Wutzrockerinnen und Wutzrocker mit den Materialien der Kampagne "Verein(t) gegen Rechtsextremismus". Wir haben wieder den Wegweiser für Vereine, der Handlungsempfehlungen gibt, wie mit rassistischen Vorfällen innerhalb des Vereinslebens umgegangen werden kann oder welche antirassistischen Inhalte in die Vereinssatzung aufgenommen werden können, dabei. Außerdem geben wir die äußerst beliebten Flyer und Plakate, die über verschiedene Symbole der rechtsradikalen Szene aufklärt, sehr gerne mit. Dem Motto "Zug um Zug gegen Rassismus" von Frauen Großmeisterin Melanie Lubbe (geb. Ohme) schließen wir uns uneingeschränkt an. Rassismus ist schließlich keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

Es soll neben den ernsten Themen der Spaß nicht zu kurz kommen. Wir werden ausreichend Spielmaterial, Schach-Memory, Knuffel-Schach, Solitär-Schach und weitere schach-verwandte Spiele mitbringen. Diese dürfen dann natürlich von Anfängern über Hobbyspieler bis Profis und von Jung bis Alt sehr gerne ausprobiert werden.

Foto: DFG-VK Bundesverband

DFG-VK

Meine Daten sind nichts für die Bundeswehr!

Daten von Jugendlichen werden an die Bundeswehr weitergegeben. Jugendliche deutscher Staatsangehörigkeit, männliche wie weibliche, sind betroffen. Von ihren Kommunen erhalten sie Briefpost. Werbezettel für „Uniformberufe“, wie etwa Zoll, Landespolizei, Bundespolizei und eben auch für die Bundeswehr befinden sich in der Regel darin. Um die Bundeswehr geht es bei den Briefen eigentlich, denn die Kommunen sind nach § 58c Absatz 1 des Soldatengesetzes zu einer Weitergabe der persönlichen Daten von 17/18 Deutschen an die Bundeswehr verpflichtet. Den Briefen mit den bunten Werbeblättchen liegt ein Anschreiben bei mit dem auf diese Weitergabe der persönlichen Daten an das Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr hingewiesen wird. Bis 2011 wurde der Vorgang der Datenweitergabe von den Kommunen an die Bundeswehr Erfassung genannt und betraf nur die männliche Bevölkerung mit deutscher Staatsangehörigkeit– wie heute wurde bis dahin Jahrgangsweise erfasst. Heute werden laut Gesetz nur Rufname, Familienname und Anschrift weitergegeben. Du kannst dich dagegen wehren! Lege Widerspruch ein. Gegen diese Datenweitergabe kann Widerspruch eingelegt werden. Die Kommune darf die Adresse dann nicht an die Bundeswehr weiterleiten.

Unseren Musterbrief findest du unter: www.dfg-vk.de

Foto: Iris Stolz

terre des hommes

Hilfe für Kinder in Not

Unser Ziel ist eine »terre des hommes«, eine »Erde der Menschlichkeit«. Wir schützen Kinder vor Sklaverei und Ausbeutung, helfen Flüchtlingskindern, kümmern uns um die Opfer von Krieg, Gewalt und Missbrauch und sorgen für die Erziehung und Ausbildung von Kindern. Wir unterstützen Jungen und Mädchen, deren Familien an Aids gestorben sind, und setzen uns ein für das Recht von Kindern auf eine gesunde Umwelt und für den Schutz diskriminierter Bevölkerungsgruppen.

terre des hommes schickt keine Helferinnen und Helfer aus Deutschland, sondern unterstützt einheimische Initiativen mit Spenden und durch Beratung. Unsere Projektpartner vor Ort organisieren Selbsthilfeprojekte und betreuen Kinder in sicheren Kinderschutzzentren. Als Kinderhilfswerk richtet terre des hommes seine Arbeit konsequent an den Kinderrechten aus.

terre des hommes Deutschland e. V. wurde 1967 von engagierten Bürgerinnen und Bürgern gegründet, um schwer verletzten Kindern aus dem Vietnamkrieg zu helfen. Wir sind unabhängig von Regierungen, Wirtschaft, Religionsgemeinschaften und Parteien und fördern weltweit und in Deutschland über 350 Projekte für ausgebeutete und benachteiligte Kinder. In Deutschland engagieren sich Freiwillige in 120 Orten mit terre des hommes ehrenamtlich für Kinder in Not.

Spendenkonto:
Sparkasse Osnabrück
IBAN: DE34 2655 0105 0000 0111 22
BIC: NOLADE22XXX

Tierschutz in Aktion

Tierschutz rockt!

Davon ist die Tierschutzlehrerin und Aktivistin Maribel Rico überzeugt. Und zum dritten Mal ist sie mit ihrem Projekt  „TiA – Tierschutz in Aktion!“ am Start.  Spaß und Wissenswertes rund um das Thema “Das Tier und Wir“  für Groß und Klein ist bei TiA Programm. Auch die beliebte Tierschutzrallye wird wieder dabei sein ... mit neuen Aufgaben.