Infostände 2018

Wutzrock ist ein Umsonst & Draußen-Festival und Wutzrock ist politisch. Alles, was bei Wutzrock passiert ist ehrenamtlich, selbst organisiert und solidarisch selbstbestimmt. Dafür steht Wutzrock und dafür setzt Wutzrock sich ein. Es gibt viele Wege, diese Welt nachhaltig ein bisschen solidarischer, demokratischer und weniger kommerziell zu machen. Deshalb bietet Wutzrock auf dem Festivalgelände Raum für Initiativen, die sich und ihre Ziele vorzustellen. 

Dieses Jahr sind folgende Initiativen vor Ort vertreten:

Politzelt

Politzelt

Viva con Agua

Viva con Agua

Jamel rockt den Förster

Jamel rockt den Förster

Frauen Notruf Hamburg

Frauen Notruf Hamburg

Sea-Watch e.V.

Sea-Watch e.V.

Partyprojekt Odyssee

Partyprojekt Odyssee

Verein(t) gegen Rechtsextremismus!

Verein(t) gegen Rechtsextremismus!

terre des hommes

terre des hommes

Tierschutz in Aktion

Tierschutz in Aktion

ICAD

ICAD

Die Antisexistische Pöbelaktion

Die Antisexistische Pöbelaktion

Setz' Krebs schachmatt

Setz' Krebs schachmatt

DFG-VG

DFG-VG

Politzelt

Wo sich die emanzipatorischen/revolutionären Bewegungen treffen

Wir möchten alle Besucher*innen von unserer Idee begeistern, dass eine Welt ohne die uns auferlegten Grenzen und Abhängigkeiten sowohl möglich als auch notwendig ist! Im Politzelt könnt ihr euch über linkspolitische Themen von Antifaschismus über Kapitalismuskritik bis hin zu vielen weiteren spannenden Themen informieren. An den Ständen findet ihr Infomaterial linkspolitischer Gruppen aus Hamburg und dem Umland, wie der Roten Hilfe e.V., dem Infoladen Wilhelmsburg, Antifa 309 und dem Mobilen Beratungsteam gegen Rechts, außerdem zahlreiche queere Zines an einem Stand von Neutralgrau und weiteres Material zum Thema Queerfeminismus, mit dem die FLITtchen Kneipe und die Antisexistische Pöbelaktion (ASPA) vertreten sind.

Außerdem bieten wir euch das gesamte Wochenende über sowohl Raum für Lektüre und Austausch, einen Vortrag von Azaadeh Arzu zum Thema Grauzone und Rechtsrock als auch viele schöne Dinge, die gegen Spende oder als Soli-Verkauf angeboten werden. Vor allem findet ihr hier einen gemütlichen Raum, um nett beieinander zu sitzen, euch an den Ständen schlau zu machen und dort Kontakt zu anderen politisch Interessierten sowie zu Politgruppen aus Hamburg und Umgebung zu knüpfen!

Politzelt-Programm

Freitag, 10.08.2018

ab 17 Uhr

Offenes Politzelt mit Infoständen

Samstag, 11.08.2018

11:30 Uhr

Grauzone und RechtsrockVortrag
Was ist eigentlich die “Grauzone” und welche Probleme ergeben sich wenn rechte Bands auf linken Festivals spielen? Diese Fragen diskutieren wir und suchen nach einer Einführung in das Thema nach Lösungen.

ab 15 - 17 Uhr

Stencil-Workshop
Du hast alte Kleidungsstücke, die eine Auffrischung gebrauchen könnten? Wir stellen euch Farben und Schablonen mit politischen Motiven, ihr bringt Kleidung oder Stoffe zum Bedrucken mit!

ganztägig

Offenes Politzelt mit Infoständen

Sonntag, 12.08.2018

ab 12 Uhr

Offenes Politzelt mit Infoständen

Viva con Agua

ALLE FÜR WASSER ♥ WASSER FÜR ALLE

Unser Trinkwasser ist bedroht. Nicht nur durch Giftstoffe, auch durch das Bestreben großer Konzerne, sich die Quellen anzueignen. Wasser ist ein Gemeingut, es gehört uns allen. Jeder Mensch muss ein Recht haben auf Zugang zu sauberen Trinkwasser. Viva con Agua kämpft genau für dieses Ziel. Die Idee ist entstanden in einem Trainigslager des FC St. Pauli auf Kuba. Seitdem Benjamin Adrion 2005 damit anfing, den Kindergärten in Havanna Zugang zu gutem Trinkwasser zu verschaffen, ist viel geschehen. Mittlerweile ist Viva con Agua ist ein weltweites, offenes Netzwerk mit über 10000 Unterstützer*innen. Der gemeinnützige Verein finanziert sich durch Spenden. Und auf über 150 Festivals sammeln die Ehrenamtler Pfandbecher als Spende. Mit viel Spaß und guter Laune.

Auch bei Wutzrock sind die Leute von Viva con Agua de Sankt Pauli immer zu sehen. Achtet auch die winkenden Fahnen, überall auf dem Festival-Gelände. Informiert euch über die Arbeit und gebt gern eure Pfandbecher als Spende in die Sammeltonnen.

Wasser ist ein Grundrecht.

Foto: Paul Gärtner

Jamel rockt den Förster

Rockmusik für Demokratie und Toleranz

Liebe Besucher/innen des Wutzrocks,

in Themar versammelten sich letztes Jahr an zwei Wochenenden ca. 10.000 Neonazis, um unter dem Deckmantel der Versammlungsfreiheit ein Musikfestival zu besuchen. Björn Höcke soll unter dem Pseudonym Landolf Ladig für NPD-Zeitschriften Artikel geschrieben haben. Außerdem wird von Holger Arppe, einem weiteren AfD-Politiker, sogar aus unserem Bundesland, gefordert: "Wir müssen ganz friedlich und überlegt vorgehen, uns ggf. anpassen und dem politischen Gegner Honig ums Maul schmieren, aber wenn wir so weit sind, dann stellen wir sie alle an die Wand. (...) Grube ausheben und Löschkalk drauf."

Unter diesen Umständen freuen wir uns umso mehr, dass unser Festival „Jamel rockt den Förster“ seit Februar ausverkauft ist und unser Engagement von den Wutzrockerinnen und Wutzrockern sowie von den Besucherinnen und Besuchern unterstützt wird. Diejenigen, die in diesem Jahr nicht zu uns kommen, können uns trotzdem unterstützen. „Jamel rockt den Förster“ ist ein nicht-kommerzielles, ehrenamtlich organisiertes Musikfestival unter dem Motto „Rockmusik für Demokratie und Toleranz“. Es finanziert sich nahezu ausschließlich aus Spenden und Fördermitteln unterschiedlicher, jährlich wechselnder Personen, Organisationen und Stiftungen. Zu diesen Personen kannst auch du gehören und stellst damit sicher, dass wir ganz entspannt demonstrieren, dass das Dorf Jamel keineswegs in rechtsextremer Hand und Nordwestmecklenburg ein vitaler Ort kulturellen Lebens ist.

Wir freuen uns auf alle, die vom 24.- 25.08.2018 die verschiedenen Initiativen vor Ort kennen lernen, nebenbei bei guter Musik Gleichgesinnte treffen, mit ihnen feiern und vor allem ein deutliches Zeichen setzen, dass Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz weder in Jamel noch in Deutschland einen Platz haben. Alle anderen sehen wir dann hoffentlich im nächsten Jahr!

Wir freuen uns und zählen auf euch!

Birgit und Horst Lohmeyer

NOTRUF für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V.

Krisenintervention – Information – Öffentlichkeitsarbeit

Der Hamburger Frauennotruf ist politisch und konfessionell unabhängig und existiert seit 1980. Das Team ist multiprofessionell und alle Mitarbeiterinnen verfügen über einen (Fach)-Hochschulabschluss und Zusatzqualifikationen sowie über eine fundierte Auseinandersetzung mit der Thematik sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen in der Gesellschaft. Der Frauennotruf ist Mitglied im Bundesverband bff: Frauen gegen Gewalt e.V. und richtet seine Beratungsarbeit nach den Qualitätsstandards und Ethikrichtlinien des Bundesverbandes. Die Arbeit wird von der Hamburger Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration durch Zuwendungen unterstützt.

KONTAKT
NOTRUF für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V.
Beethovenstr. 60 | 22083 Hamburg
Telefon: 040-255566
E-Mail: kontakt@frauennotruf-hamburg.de

Sea-Watch e.V. – Zivile Seenotrettung von Flüchtenden

Menschen retten - Öffentlichkeit herstellen - Nachahmer*innen suchen

Sea-Watch e.V. ist eine gemeinnützige Initiative, die sich der zivilen Seenotrettung von Flüchtenden verschrieben hat. Angesichts der humanitären Katastrophe im Mittelmeer leistet Sea-Watch aktiv Nothilfe und fordert gelichzeitig die zuständigen Instituationen auf, ihre tödliche Abschottungspolitik zu beenden und stattdessen eine humanitäre Lösung im Sinne einer #SafePassage zu etablieren. Solange sich die europäischen Staaten ihrer Verantwortung entziehen, wird Sea-Watch weiterhin aktiv bleiben: An Land und auf See. Unterstützt uns dabei, denn ein Menschenleben ist unbezahlbar - Seenotrettung nicht!

Partyprojekt Odyssee

Akzeptanzorientierte Informationen über Partydrogen und andere Stofflichkeiten

Das Party/- Präventions-Projekt-Odyssee aus Kiel bietet bei Veranstaltungen eine Vielzahl von Informationen rund um das Thema Drogen. Neben zahlreichen Substanzinformationen werden des weiteren Safer Use Regeln vermittelt, es gibt die Möglichkeit zu „pusten“, Drogentest`s zu kaufen, halten Pillenwarnungen vor, geben Obst & Wasser raus und vieles mehr!!
In der „kalten Jahreszeit“ (September-Mai) bieten wir honorarfreie Seminare, Fortbildungen, Infoveranstaltungen an. Insbesondere Schulen (Lehrerkollegium & Schulklassen), Sozialarbeiter*innen in ihren Einrichtungen, Bufdie`s & FsJ- Gruppen und für ALLE die Bedarfe haben. Diese dauern mind. 3 Stunden und in Schleswig-Holstein kommen wir überall hin.
Finanziert wird das Party/-Präventionsprojekt-Odyssee vom Sozialministerium Schleswig-Holstein!

Schachcafé gegen Rechts

Verein(t) gegen Rechtsextremismus!

Unser Verein hat vor drei Jahren den 40igsten Geburtstag gefeiert und wir freuen uns sehr, dass das Wutzrock nun auch zum 40igsten Mal statt findet! Seit 40 Jahren erleben die Besucherinnen und Besucher, wie abwechslungsreich, kreativ, solidarisch, antirassistisch, musikalisch, tolerant usw. das Wutzrock ist. Unser Schachverein belebt seit 5 Jahren das Wutzrock und zeigt jedes Jahr wieder, dass Schach eine tolle Bereicherung darstellt. Von Klein bis Groß, Jung bis Alt über alle Kulturen hinweg spielen die Besucherinnen und Besucher in unserem Schachcafé eine Partie.

Wie jedes Jahr bieten wir jede Menge Informationsmaterial an. Mit den Materialien der Kampagne "Verein(t) gegen Rechtsextremismus" klären wir u. a. mit einem Wegweiser für Vereine auf, welche antirassistischen Inhalte in die Satzung aufgenommen werden können und bieten die äußerst beliebten Flyer "Das sieht verboten aus" ebenfalls an. Dem Motto "Zug um Zug gegen Rassismus" von Frauen Großmeisterin Melanie Lubbe (geb. Ohme) schließen wir uns uneingeschränkt an. Rassismus ist schließlich keine Meinung sondern ein Verbrechen.

Es soll neben den ernsten Themen der Spaß nicht zu kurz kommen. Wir werden ausreichend Spielmaterial, Schach-Memory, Knuffel-Schach, Solitär-Schach und weitere schach-verwandte Spiele mitbringen. Diese dürfen dann natürlich von Anfängern über Hobbyspieler bis Profis und von Jung bis Alt sehr gerne ausprobiert werden.

Foto: Kovermann

terre des hommes

Hilfe für Kinder in Not

Unser Ziel ist eine »terre des hommes«, eine »Erde der Menschlichkeit«. Wir schützen Kinder vor Sklaverei und Ausbeutung, helfen Flüchtlingskindern, kümmern uns um die Opfer von Krieg, Gewalt und Missbrauch und sorgen für die Erziehung und Ausbildung von Kindern. Wir unterstützen Jungen und Mädchen, deren Familien an Aids gestorben sind und setzen uns ein für das Recht von Kindern auf eine gesunde Umwelt und für den Schutz diskriminierter Bevölkerungsgruppen.

terre des hommes schickt keine Helferinnen und Helfer aus Deutschland, sondern unterstützt einheimische Initiativen mit Spenden und durch Beratung. Unsere Projektpartner vor Ort organisieren Selbsthilfeprojekte und betreuen Kinder in sicheren Kinderschutzzentren. Als Kinderhilfswerk richtet terre des hommes seine Arbeit konsequent an den Kinderrechten aus.
terre des hommes Deutschland e. V. wurde 1967 von engagierten Bürgerinnen und Bürgern gegründet, um schwer verletzten Kindern aus dem Vietnamkrieg zu helfen. Wir sind unabhängig von Regierungen, Wirtschaft, Religionsgemeinschaften und Parteien und fördern weltweit und in Deutschland über 400 Projekte für ausgebeutete und benachteiligte Kinder. In Deutschland engagieren sich Freiwillige in 120 Orten mit terre des hommes ehrenamtlich für Kinder in Not.

Die Hamburger terre des hommes-Gruppe besteht seit 1968 und umfasst derzeit etwa 12 Ehrenamtliche aller Altersgruppen. Wir treffen uns alle vier Wochen, um Aktionen zu planen und über inhaltliche Themen zu sprechen.

Tierschutz in Aktion

Tierschutz rockt!

Das wissen schon viele Wutzrock-Fans, die jedes Jahr am Stand von TiA – Tierschutz in Aktion! vorbeischauen und Spaß an den Aufgaben zum Thema „Das Tier und wir“ haben. Auch dieses Mal hat TiA Lernspiele und Tier-Rallyes dabei – altersgerecht und ohne Altersbeschränkung!

ICAD

International committee against disappearances

Wir fordern die Aufklärung des Schicksals der Verschwundenen und die Verurteilung der Verantwortlichen!

Das Verschwindenlassen unter Haft ist eine schmutzigen Angriffsmethode der herrschenden Klassen weltweit gegen die gesellschaftliche Opposition und wird als systematische Staatspolitik angewandt. Mittels dieser Methode werden aktiv gegen das Unterdrückungs- und Ausbeutungssystem und für Freiheit und Demokratie kämpfende Menschen verhaftet, ermordet und ihre Leiche verschwunden gelassen. Damit versuchen die Staaten, Angst und Panik in der Gesellschaft zu verbreiten und die gesellschaftliche Opposition zum Schweigen zu bringen. Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft können zur Zielscheibe dieser Angriffe werden.

Mittels dieser Methode wurden Hunderttausende Menschen ermordet, vom Hitlerfaschismus bis zu den US-unterstützten Diktaturen in Lateinamerika, von der Türkei bis nach Sri Lanka, Pakistan, Irak, von Syrien bis Kolumbien, Mexiko, Belutschistan und von Ägypten bis nach Marokko und in vielen weiteren Ländern der Welt wird diese Methode immer noch gegen oppositionelle Menschen angewandt.

ICAD unterstützt den Kampf der Familien der Verschwundenen weltweit sowie aller Organisationen, die gegen das Verschwindenlassen kämpfen.

Die Antisexistische Pöbelaktion

Support your local Pöbelaktion!

Am Wutzrock ist die Antisexistische Pöbelaktion mit einem Stand vertreten, an dem Infomaterial mitnehmen und ihr unsere Fahnen und anderen Kleinkram erstehen könnt.

Die Antisexistische Pöbelaktion ist ein Bekenntnis dazu, dass jede Person das Recht haben muss, sich auf die für sie in dieser Situation angemessene Art und Weise gegen verletzendes und diskriminierendes Verhalten zu wehren, solange dabei keine Unterdrückung reproduziert wird. Eine Person für ihre Reaktion zurecht zu weisen, weist mehr die Person in die Schranken, die verletzt wurde und diskriminierendem Verhalten ausgesetzt ist, als die, die es ausübt.

Wir sprechen uns ausdrücklich dafür aus, dass nicht die verletzende, sondern die verletzte Person entscheidet, ob und wie sie eine Verletzung kommunizieren möchte. Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten und den auftretenden Abwehrmechanismen liegt in der Verantwortung der Person, die sich diskriminierend und verletzend verhalten hat.

Support your local Pöbelaktion! Und wenn es noch keine gibt, dann wird es Zeit.

Setz‘ Krebs schachmatt

Aktion gegen Kinderkrebs

Ich heiße Lukas Muths, bin 14 Jahre alt und spiele seit meinem fünften Lebensjahr Schach.Langweilige, unlustige Schach- Mumien, die in muffigen Hinterräumen spielen - das wird meinem Hobby nachgesagt. Somit eher unspektakulär.
Auch Kinderkrebs ist ein Thema, das viele Menschen eher unspektakulär oder uninteressant finden, da Kinderkrebs heutzutage eher ein Tabuthema ist. Leukämieerkrankte Kinder verharren oft monatelang in sterilen Klinikzimmern ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt. Krebskranke Kinder sind oft ans Bett gefesselt. Das sind extreme Belastungen für die Kids und deren Angehörige.

Um den beiden Themen Gehör zu verschaffen, werde ich aktiv und rücke mit meinem Projekt „Setz‘ Krebs schachmatt“ Kinderkrebs mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Außerdem will ich Dich für Schach als coolen und spannenden Denksport begeistern.

 

 

Foto: DFG-VK Bundesverband

DFG-VK

Meine Daten sind nichts für die Bundeswehr!

Daten von Jugendlichen werden an die Bundeswehr weitergegeben. Jugendliche deutscher Staatsangehörigkeit, männliche wie weibliche, sind betroffen. Von ihren Kommunen erhalten sie Briefpost. Werbezettel für „Uniformberufe“, wie etwa Zoll, Landespolizei, Bundespolizei und eben auch für die Bundeswehr befinden sich in der Regel darin. Um die Bundeswehr geht es bei den Briefen eigentlich, denn die Kommunen sind nach § 58c Absatz 1 des Soldatengesetzes zu einer Weitergabe der persönlichen Daten von 17/18 Deutschen an die Bundeswehr verpflichtet. Den Briefen mit den bunten Werbeblättchen liegt ein Anschreiben bei mit dem auf diese Weitergabe der persönlichen Daten an das Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr hingewiesen wird. Bis 2011 wurde der Vorgang der Datenweitergabe von den Kommunen an die Bundeswehr Erfassung genannt und betraf nur die männliche Bevölkerung mit deutscher Staatsangehörigkeit– wie heute wurde bis dahin Jahrgangsweise erfasst. Heute werden laut Gesetz nur Rufname, Familienname und Anschrift weitergegeben. Du kannst dich dagegen wehren! Lege Widerspruch ein. Gegen diese Datenweitergabe kann Widerspruch eingelegt werden. Die Kommune darf die Adresse dann nicht an die Bundeswehr weiterleiten.

Unseren Musterbrief findest du unter: www.dfg-vk.de